Liebe Gemeindemitglieder,
wie viel ist das Wort eines Menschen wert?
Wir wissen das nicht immer. Hängt wohl stark vom Menschen selbst ab, wie glaubwürdig er ist. Am verlässlichsten ist wohl, wenn auf das Wort sofort die Tat folgt: Gesagt – getan. Mir fällt dabei die Erzählung von der Schöpfung ein. Dort heißt es: „Gott sprach... und es ward...“ Gesagt – getan.
Was mag das wohl heißen für den Satz aus dem Johannesprolog, den wir an Weihnachten in allen Gottesdiensten hören: „Und das Wort ist Fleisch geworden.“?
Gottes Wort ist eben nicht einfach nur gesagt, Gottes Wort ist getan, greifbar, sichtbar, erfahrbar. An Jesus konnten die Menschen die Verlässlichkeit des Wortes Gottes am Tun Jesu erfahren.Wenn Menschen oft fragen, wie denn Gott sei, können wir Christen nur auf Jesus verweisen. Er ist die
Offenbarung Gottes. An ihm lesen wir verlässlich ab, wie Gott ist: Er beugt sich hinab, um unter uns Menschen zu wohnen. In seiner Nähe schöpfen die Hoffnung, die an den Rand gedrängt waren; Unreine, Sünder, Kranke, Trauernde. Und gleichzeitig zeigt er denen, die Gottes Liebe verdunkeln, deutlich die Folgen ihres Handels auf. „Und das Wort ist Fleisch geworden“. Seit Weihnachten ist Gottes Wort in Christus deutlicher geworden, konkret geworden.
Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest, das Kraft und Glaube und Zuversicht schöpft ausGottes verlässlichem Wort:Christus.
Ihr Pfarrer Franz Langstein
Katholisches Pfarramt
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