Dieser lapidare Satz im Markus-Evangelium vom Sonntag, 21. Juni, ist doch ungemein tröstlich. Die Jünger befinden sich auf dem See, als ein heftiger Sturm ihr Boot ins Wanken bringt. Ängstlich rufen sie Jesus. Er allein kann noch helfen. Er aber scheint sich nicht zu kümmern, sondern liegt „hinten im Boot auf einem Kissen und schlief“. „Kümmert es dich nicht, dass wir untergehen?“, machen sie ihm Vorwürfe. Jesus aber ist offensichtlich so gegenwärtig; und zwar so tief, so still, so ruhig, dass man fast meinen könnte, er sei überhaupt nicht da. Diese stille Gegenwart Jesu ist nicht Ausdruck von Ohnmacht, von Gleichgültigkeit oder Abwesenheit, sie ist Ausdruck einer Allmacht. Es braucht nichts mehr gesagt zu werden, weil alles gesagt wurde. Es braucht nichts mehr getan zu werden, da alles getan ist. Um das zu erfahren, braucht es viel, viel Vertrauen.
- Pfarrer Franz Langstein -
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