Paul Gerhardt

Kurz nach Ende des 30-jährigen Krieges war für Paul Gerhardt (von ihm stammt u.a. der Text des Liedes „Geh aus mein Herz und suche Freud“) das Ende des Lebens kein ferner Zeitpunkt, über den man besser nicht nachdachte und diese Welt nicht das einzige, was zählte. Er kannte die Wahrheit des Luther-Gedichts:
Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen.
Wen suchen wir, der Hilfe tu, dass wir Gnad erlangen?
Das bist du, Herr, alleine.
Uns reuet unser Missetat, die dich, Herr, erzürnet hat.
Heiliger Herre Gott, Heiliger starker Gott,
Heiliger barmherziger Heiland, du ewiger Gott,
Lass uns nicht versinken in des bittern Todes Not. Kyrieleison.
Für Gerhardt hatte der Tod keinen Schrecken. Wenn Gott hier schon alles so wunderbar geordnet hat, die Welt so schön gestaltet hat, wenn er uns solche Freude schenkt, dann – das ist Gerhardts tiefste Überzeugung! - dürfen wir doch wohl davon ausgehen, dass es noch viel schöner wird, wenn wir in Gottes Nähe kommen, in seinen Himmel, wenn wir das Paradies erreichen, auf das wir zugehen in diesem Leben.
(Aus einer Veröffentlichung des Verlags Bergmoser + Höller)

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